Kontrollierte Arbeit – disziplinierte Körper?

27/02/2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Ich darf ein wenig Werbung (auch) in eigener Sache machen? Bestimmt.

Wer sich für die Frage interessiert, welche Folgen die Rationalisierung von Industriearbeit im 19. und 20. Jahrhundert für Arbeitsalltag und Verhalten der Arbeiter_innen hatte, welche Anpassungsleistungen Arbeiter_innen erbringen mussten und welchen Zumutungen sie ausgesetz waren, kann all das nun in einem spannenden neuen Buch nachlesen:

  • Lars Bluma/Karsten Uhl (Hg.): Kontrollierte Arbeit – disziplinierte Körper? Zur Sozial- und Kulturgeschichte der Industriearbeit im 19. und 20. Jahrhundert, transcript verlag 2012.

Zu lesen gibt es unter anderem Beiträge zur Biopolitik im Ruhkohlebergbau, zur Arbeit in der Konsumgesellschaft, Risikoregulierung am Arbeitsplatz, Strahlenschutz im Uranbergbau, Kantinen und Speiseräumen – und eine Kleinigkeit von mir zu Bewegungsmetaphern und fließender Ordnung. Ein vollständiges Inhaltsverzeichnis samt Leseprobe gibt es hier.

zürich, ich freu mich

11/11/2011 § Hinterlasse einen Kommentar

Ich habe das große Vergnügen, am 17.11.2011 im Rahmen der Expertengespräche „Vom Human Motor zum Human Capital“ an der ETH Zürich vortragen zu dürfen. Sollte also jemand in Zürich sein …

Wer sich für die Frage begeistern kann, warum und wie der Industriebetrieb zu einem paradigmatischen Ort der Moderne werden konnte und wurde, was es für eine Gesellschaft hieß, ihre sozialen Beziehungen und ihre soziale Ordnung nach dem Modell des Betriebs zu gestalten, was der Betrieb (nicht) mit Kapitalismus zu tun hat, oder warum der Betrieb ab einem bestimmten Zeitpunkt nicht mehr Modell, sondern Relikt ist – könnte  meinem Vortrag vielleicht etwas abgewinnen.

Was es von mir in Zürich zu hören geben wird, gibt es auch zu lesen – zumindest teilweise, denn der Vortrag ist auch eine Art Buchvorstellung.

Wo bin ich?

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